The Gaslight Anthem - Handwritten
Tags: Handwritten | Platten | Rezension | The Gaslight Anthem

Tracklist
01.) 45
02.) Handwritten
03.) Here Comes My Man
04.) Mulholland Drive
05.) Keepsake
06.) Too Much Blood
07.) Howl
08.) Biloxi Parish
09.) Desire
10.) Mae
11.) National Anthem
Dass The Gaslight Anthem nach ihrem Album "American Slang" und dem ganzen Hype überhaupt noch leben, grenzt nahezu an ein Wunder. Zumindest der Titelsong wurde spätestens von den Radiostationen sowas von tot gespielt. Ihren Erfolg kann keiner abstreiten, denn die Band stand in 2010 nicht umsonst in den Top 10 der deutschen Albumcharts. Nirgendwo sonst waren sie mit "American Slang" erfolgreicher als bei uns. Was dürfen wir nun von den neuen Songs erwarten?
Die Vergangenheit hat schon gezeigt, dass ihre bisherigen Veröffentlichungen "Sink Or Swim", "The 59´ Sound" und "American Slang" ziemlich gleich klangen. An dieser Stelle darf man völlig zu recht die Frage stellen, warum man etwas ändern sollte. Immerhin sind sie mit ihrer Arbeit erfolgreich und wollen anscheinend, dass er weiter Bestand hat.
Sind auf dem neuen Album wirklich nur handgeschriebene Songs? Haben sich Brian Fallon und seine Bandkollegen mit Papier und Stift an einen Tisch gesetzt und getextet? Bei den Aufnahmen sollte ein wenig Technik im Spiel gewesen sein. The Gaslight Anthem können in den neuen Stücken wieder aus ihrem persönlichen Soundrepertoire schöpfen. Das Album wird die Musikwelt nicht überraschen, dafür werden The Gaslight Anthem einfach viel zu gut wieder erkannt. Zu hören gibt es durchgenudelte Gitarrenriffs und viele Mid-Tempo-Nummern. Ausnahmen sind beispielsweise "45" oder "Howl". Insgesamt sind die neuen Songs etwas einschläfernd, weil The Gaslight Anthem dem Hörer keine neuen Elemente anbieten, die sie entdecken können. Ganz übel ist "Handwritten" aber nun auch wieder nicht.

Frightened Rabbit - Pedestrian Verse
Tegan & Sarah - Heartthrob





