Husky - Forever So
Tags: Forever So | Husky | Platten | Rezension

Tracklist
01.) Tidal Wave
02.) Fake Moustache
03.) History's Door
04.) The Woods
05.) Hunter
06.) Dark Sea
07.) Forever So
08.) Animals And Freaks
09.) Instrumental
10.) Hundred Dollar Suit
11.) How Do You Feel
12.) Don't Tell your Mother
13.) Farewell (In 3 Parts)
Husky beschäftigen sich auf ihrem Debütalbum "Forever So" mit Indie-Folk. An dieser Stelle müssen wir ausdrücklich erwähnen, dass diese Musik überhaupt nichts mit der von beispielsweise Mumford & Sons zu tun hat. Die Songs ihres Debütalbums "Forever So" besitzen ihren ganz eigenen Charme. Das großartige "History´s Door" lässt sich irgendwo zwischen Fleet Foxes und den sympathischen Dänen The Rumour Said Fire einordnen. Dieser Vergleich, der ihnen im Punkto Bekanntheitsgrad nach oben verhelfen sollte, taucht in einigen Passagen immer mal wieder auf. Und es steht ihnen sehr gut. Eines ist klar, das Quartett setzt ebenso auf Gitarrenklänge statt fette Soundwände.
Der Opener erweist sich vielleicht zu schnell als absoluter Liebling des Albums. Auf der Platte herrscht eine innige und harmonische Atmosphäre, die von einigen Brücken unterbrochen, aber keinesfalls zerstört wird. Die Orgel und die zurückhaltende Stimme des Sängers tun ihr Übriges. Die Australier hatten noch keine Chance den "Geheimtipp"- Titel abzulegen. In Australien haben sie es von heute auf morgen geschafft. Ein Radiowettbewerb hat ihnen zum Erfolg verholfen. Bei uns wird immerhin das Video zur offiziellen Single "The Woods" fleißig geteilt. Die Single ist ein weiterer Beweis für die Unberechenbarkeit der Huskys
Sie mögen es auch ein wenig komplexer, aber sie driften nie komplett ab. Ein weiterer Pluspunkt, den sie sich verdienen ist, dass Husky keineswegs auf stupide und eingängige Melodien setzen. Aufgrund dieser angenehmen Überraschungseffekte und Kehrtwenden ist die Platte nur schwer auszumalen. Sie bekommen aber immer noch den richtigen Dreh, so dass trotzdem etwas sehr feinfühlsames und harmonisches entsteht.

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