Donots - Wake The Dogs
Tags: Donots | Platten | Rezension | Wake The Dogs

Tracklist
01.) Wake The Dogs
02.) Into The Grey
03.) Come Away With Me
04.) You´re So Yesterday
05.) Don´t Ever Look Down
06.) Born A Wolf
07.) Control
08.) Solid Gold
09.) You Got It
10.) I Don´t Wanna Wake Up
11.) Chasing The Sky
12.) All You Ever Wanted
13.) So Long (Feat. Frank Turner)
Am Anfang stand für die Donots der Spaß am Punkrock im Vordergrund. Dies schimmert zum Teil auch noch in ihren brandneuen Songs des Albums "Wake The Dogs" hindurch. Auf dem ersten Blick sind keine größeren Patzer zu erkennen. Zum Musikgut könnt ihr tanzen, mitgröhlen, mitsingen oder einfach nur stur mit dem Kopf nicken. Die meisten Songs sind festivalkompatibel, so dass sie auch auf den großen Bühnen funktionieren werden. Dies konnten die Donots schon immer gut, keine Frage.
Zu den tanzbaren Hymen gehört "Into The Grey". Das Schiff droht zu sinken. Rettet sich, wer kann. Vor den Aufnahmen zu "You´re So Yesterday" sind dem Gitarristen wahrscheinlich die Saiten ausgegangen. Die Version ist noch sparsamer als eine Energiesparlampe. Die Donots können sich so einen Song leisten. Am Ende resultiert daraus trotzdem ein guter Song.
Kurt Ebelhäuser hat den Bandmitgliedern die Augen geöffnet. Er war der Wendepunkt und sorgte dafür, dass aus dem vergangenen Album ein Ohrwurm namens "Stop The Clocks" hervorgegangen ist. Man muss eben nur das perfekte Tempo für jeden einzelnen Song finden. "Control" klingt im Refrain sehr furchteinflößend und unberechenbar. Im Gegenzug erklingen in den ersten Sekunden des nächsten Stücks diese warmherzigen Gitarrentöne. Das Schlagzeug direkt zu Beginn in "You Got It" fällt besonders positiv auf. Lässt man die Strophe weiter laufen, ist man nach 1:15 Minuten relativ überrascht, wenn nicht sogar irritiert, dass so ein starker Refrain aus den Boxen ertönt.
Die Bandmitglieder fühlen sich in verschiedenen Genres zu Hause. Bei "All You Ever Wanted" wird deutlich, dass sie auch gerne The Cure oder Joy Division hören. Während der Chorus Erinnerungen an die Beatsteaks weckt. Für ihren letzten Song konnten sie Frank Turner engagieren. Die Donots haben sich als große Fans seiner Stimme geoutet. Diese passt auch wunderbar zu den Stimmen der Donots. Gemeinsam bilden sie mit "So Long" einen runden Abschluss eines zufriedenstellenden Albums.

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